Die Zukunft beginnt hier: Drei Erkenntnisse auf dem Weg vom Praktikum zur Festanstellung bei TI
Mitarbeitende von TI denken über die Momente ihrer Praktika nach, die ihre Karrieren in Schwung brachten, und darüber, was sie auf ihrem Weg gelernt haben.
Jedes Jahr betreten weltweit über 2.000 Praktikantinnen und Praktikanten unsere Standorte, um Ihre Karriere zu starten. Sie arbeiten an realen Projekten, die die Zukunft der Technologie definieren, eignen sich Fähigkeiten an, die sie im Laufe ihrer Karriere einsetzen können, und sammeln Erfahrungen – stets begleitet von langjährigen Entwickelnden, Führungskräften und Mentorinnen und Mentoren.
Die Auswirkungen reichen jedoch über die begrenzte Anzahl Monate hinaus, die das Praktikum dauert.
"Unsere Praktikantinnen und Praktikanten sind nicht nur ein zusätzliches Paar Hände", so Yesenia Moore, Vice President of Talent Management bei TI. "Sie sind vielmehr unsere künftigen Arbeitskräfte."
Mit jeder neuen Erfahrung sind die Praktikantinnen und Praktikanten von TI dabei, ihre eigene berufliche Zukunft sowie der Zukunft der Halbleiterinnovation zu gestalten.
Auf welche Weise bildet ein Praktikum also die Grundlage für eine langfristige Karriere mit dem Fokus darauf, die Technologien zu verändern, die unser tägliches Leben prägen?
Wir haben uns hierzu mit drei ehemaligen Praktikantinnen und Praktikanten von TI unterhalten, die inzwischen festangestellte Mitarbeitende sind, und über ihren Weg, die innovative Arbeit, an der sie mitwirken, sowie über die Erkenntnisse gesprochen, die sie an zukünftige Mitarbeitende von TI weitergeben möchten.
Erkenntnis 1: Herausforderungen annehmen, auch wenn sie einschüchternd wirken
Als College-Student in Austin, Texas, stand Jin Lee an einem Scheideweg, denn er hatte zwei Interessen: Betriebswirtschaft und Technik. Seine ideale Karriere kombinierte beides. „Als ich herausfand, dass TI Praktikantinnen und Praktikanten im Bereich des technischen Produktmarketings einstellte, war ich begeistert, denn das war die perfekte Mischung aus meinen beiden Interessensgebieten“, sagte er. „Außerdem kannte ich viele Menschen bei TI, die ihre Karriere über Jahrzehnte hinweg aufbaut hatten. Ich konnte mich sofort in dieser Position sehen.“
Indem er Herausforderungen anging, die am Beginn des Praktikums zunächst noch einschüchternd wirkten, gewann Jin Vertrauen in seine Fähigkeiten und entwickelte eine wissbegierige, unabhängige Einstellung, die sich auf seinem beruflichen Weg bei TI als unverzichtbar erwies. Als er bei TI fest angestellt wurde, erkannte Jin, dass er sich mit Leuten aus dem Geschäfts- und Beschaffungsbereich über die Technologien von TI unterhalten konnte, aber nicht wusste, wie er dieses Wissen an Ingenieure weitergeben sollte. „Ich wusste, dass es eine Lücke zu schließen galt, und deshalb wollte ich mich mit unseren Produkten vertraut machen“, so Jin. „Als ich eine offene Stelle in der Softwareentwicklung sah, war ich zuerst unsicher, denn das war schließlich ein komplett neuer Aufgabenbereich. Aber dann empfand ich es als reizvoll, denn ich wusste, dass dies meine Karriere voranbringen würde.“
Als es an der Zeit war, ein wichtiges Projekt zu leiten, bei dem es um die Entwicklung einer Datenerfassungsplattform für TI-Prozessoren ging, war Jin dank seiner Erfahrungen aus seiner Praktikumszeit mehr als bereit. Keine von Jins beruflichen Chancen wäre möglich gewesen, wenn er sich nicht proaktiv Herausforderungen gestellt hätte, die sonst eigentlich einschüchternd gewirkt hätten – und genau diese Erkenntnis gibt er an Praktikantinnen und Praktikanten weiter.
„Frühzeitig Fragen zu stellen und wissbegierig zu sein kann die Türen zu neuen Möglichkeiten öffnen, egal ob es sich um das Vertiefen eines Arbeitsbereichs oder um das teamübergreifende Erweitern von Erfahrungen handelt“, sagte er.
Erkenntnis 2: Verschiedene Möglichkeiten erkunden, um den besten Karriereweg zu finden
Riya Kumar wusste, dass sie ihre Karriere bei einem Unternehmen aufbauen wollte, das ihr das Arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen ermöglichte. Als Bekannte ihr also vom elfmonatigen Praktikum bei TI in Indien erzählten, bewarb sie sich sofort.
Obwohl Riya Bedenken bezüglich des Übergangs vom strukturierten Universitätsumfeld in eine professionelle Arbeitsumgebung hegte, verwandelte die kollaborative Mentalität Ihrer Arbeitskolleginnen und -kollegen ihr Praktikum von einer Arbeits- in eine echte Lernerfahrung, in deren Rahmen sie Kontakte zu vielen Personen aus verschiedenen Fachrichtungen knüpfen konnte. „Ich erhielt bei TI großartige Unterstützung“, sagte sie. „Es ist eine positive Umgebung, in der man lernen, Fragen stellen und herausfinden kann, in welchen Bereichen man sich weiterentwickeln möchte.“
Heute ist Riya Softwareentwicklerin, eine Tätigkeit, die ihren Lernprozess noch weiter gefördert hat. Sie entwickelt immer neue Fähigkeiten, verbessert ihre technischen Kenntnisse und erkundet verschiedene Fachbereiche bei TI. Durch die Entwicklungsinitiative, die neuen Mitarbeitenden von TI über ihre primären Aufgaben hinaus Einblicke gewährt, entdeckte sie neue Interessen und gewann einen breiteren Überblick über das Unternehmen, insbesondere die geschäftliche Seite. Riyas Karriereweg ist ausschlaggebend für Ihren Ratschlag an aktuelle Praktikantinnen und Praktikanten.
„Es ist wichtig, mit Personen aus verschiedenen Bereichen von TI zu interagieren, angefangen bei der Softwareentwicklung und bis in die Unternehmensführung hinein“, sagte sie. „Ich hätte nicht gewusst, in welche berufliche Richtung ich mich entwickeln möchte, wenn ich diese Beziehungen nicht geknüpft hätte.“
Erkenntnis 3: Keine Angst haben, Fragen zu stellen
Lukas Sommer liebte es, Elektrotechnik zu studieren. Als es an der Zeit war, sich für Praktika zu bewerben, wollte er jedoch einen Schritt weitergehen und sein technisches Wissen mit unternehmerischen Fähigkeiten kombinieren. Er erfuhr, dass TI Praktika anbot, die sowohl den Vertriebs- als auch den Technikbereich abdeckten, und bewarb sich schnell für eine Rolle, die es ihm ermöglichte, seine für den deutschen Universitätsabschluss erforderliche Bachelorarbeit fertigzustellen.
Als Praktikant bei TI in Deutschland schätzte Lukas die Vielfalt seiner Arbeit sowie die verfügbaren Ressourcen, die ihn bei der Einführung in seine Arbeit unterstützten. „Ich hatte eine eigene Ansprechperson, die ich immer kontaktieren konnte, und einen zugewiesenen Buddy für weitere informelle Fragen“, sagte er. „Es fühlte sich an wie das Beste aus zwei Welten.“
Lukas arbeitet inzwischen im technischen Vertrieb für den Automobilbereich bei TI und ermutigt neue Mitarbeitende von TI, sich an Kolleginnen und Kollegen in ihrem Umfeld zu wenden. „Ich wusste, dass ich meine Karriere im Vertrieb beginnen wollte, aber mir war nicht genau klar, in welchem Bereich“, sagte er. „Automobilindustrie? Industrie? Massenmarkt? Meine Kolleginnen und Kollegen ermutigten mich, mit Personen in diesen Bereichen zu sprechen, und das half mir herauszufinden, in welche Richtung ich gehen wollte.“
Der Ratschlag von Lukas? „Scheue dich nicht, Fragen zu stellen. So viele Menschen in deinem Arbeitsumfeld waren früher in derselben Lage. Sie wissen, wie du dich fühlst. Sie kennen die Herausforderungen in dieser Zeit und helfen gern.“
Eine grundlegende Erfahrung für den weiteren Weg
Wir erschaffen seit Jahrzehnten Technologie, die die Zukunft definiert und die Art und Weise verändert, wie Menschen leben, arbeiten und miteinander kommunizieren.
Innovationen wären jedoch nicht möglich ohne aufgeschlossene Menschen, die Herausforderungen annehmen, neue Möglichkeiten erkunden und Fragen stellen. Bei TI beginnt die Zukunft mit der Schaffung einer Umgebung, in der Mitarbeitende am Beginn ihrer Karriere gefördert werden, um irgendwann zu Fachleuten, Mentorinnen und Mentoren und Führungskräften zu werden.
„Ich gehe jeden Tag gern zur Arbeit, denn das, was ich mache, hat Auswirkungen auf das Leben von Milliarden Menschen“, so Riya. „Das machte schon mein Praktikum so bedeutungsvoll, und ich fühle mich heute noch genauso.“